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>> Infla-Stempel-Prüfung Danziger Marken

Also: Wesentlich ist schon, dass man erst einmal ermittelt, welcher Stempel überhaupt vorliegt; und ohne lesbares Datum geht auch kaum was.

Und: Eine Prüfung muß eindeutig sein! Der nächste Prüfer muß zum gleichen Ergebnis kommen.

Marken mit Teilstempeln und ohne lesbares Datum erfüllen dies nicht!

Folgende Marken wurden als echt attestiert:

Und damit komme ich zu grundsätzlichen Überlegungen:

Vorweg: Ich rede nicht von Belegen, sondern von losen Marken.

Man kann Sammlern, die sich eine komplette Danzig-Sammlung zulegen wollen, nur anraten, entweder in postfrischer oder ungebrauchter Erhaltung zu sammeln (je nach Geldbeutel). Sie sollten sich aber nicht der Illusion hingeben, eine Danzig-Sammlung jemals komplett zusammentragen zu können.

Wer dennoch lieber gestempelt sammeln möchte, sollte bei höheren Katalogwerten auf Marken mit den sogen. „nicht prüfbaren" Stempeln zurückgreifen (aber natürlich nicht auf Stempel, die beweisbar falsch sind). Da hält sich der finanzielle Aufwand in Grenzen, einmal „Kleiner Innendienst", „Großer Innendienst" u. ä. ausgenommen. Die billigen Werte lassen sich natürlich auch beweisbar Inflaecht beschaffen.

Alle Stempel, die unverändert auch nach der Inflationszeit benutzt wurden, sind fraglich, weil ihre Infla-Echtheit auf losen Marken nicht beweisbar ist. Vor dem damaligen Hinter-grund (Rückdatierungen bis ins Jahr 1936) kann man nur zu obigem Ergebnis kommen.

Mir ist klar: Die Danzig-Prüfer und etliche ARGE-Mitglieder werden das oben Angeführte bestimmt anders sehen als ich.

 

Rundschreiben 250, Literaturbeilage 195, 27. November 2015, Seite 5.


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Added: 05/01/2016
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