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Letzttag-Stempel aus Großlichtenau
[Martin Jenrich, Tel: 030-9914166, eMail: martin.jenrich@web.de]

Die aus der letzten Freimarkenserie mit Wz. 5 stammende MiNr. 294 wurde am 23.7.1938 verausgabt und für die ab dem 16.5.1935 geltende Postgebühr in Höhe von 25 Pf. für Briefsendungen bis 20 g ins Deutsche Reich wohl sehr zahlreich verwendet.
Der aktuelle Michelkatalog notiert für die gestempelte Erhaltung 8 €. Das lässt den Schluss zu, dass diese 25 Pf. - Wertstufe eigentlich noch „massenhaft“ vorhanden und mit geringem Aufwand beschaffbar ist. Bei dem hier gezeigten Briefstück verhält es sich allerdings etwas anders.

Ab 29.9.39 kam obiger aptierter Stempel im Postamt Großlichtenau zum Einsatz (Wolff, Band 1, 7. Aufl., Seite 3-34, Nr. 6.0). Das Briefstück trägt das Datum vom 30.9.39. 5-6N, also einen Tag später.
In Anbetracht der Tatsache, dass die Gültigkeitsdauer der noch frankaturgültigen Danzigmarken (außer Nachportomarken) an diesem Tag endete und der obige Stempel gerade zwei Tage am Großlichtenauer Postschalter zur Verwendung kam, wird dieses Briefstück zu einem wohl außergewöhnlichen und seltenen Exemplar.
Man sollte also bei der Suche nach Besonderheiten jeglicher Art - auch bei der sogen. Danziger Massenware - genauer hinsehen. Es kann sich lohnen !

Wieviel Stück mag es in der obigen Kombination noch geben?

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[Martin Jenrich, Tel: 030-9914166, eMail: martin.jenrich@web.de]

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Arge Danzig, Rundschreiben 251, 2. Quartal 2016, Seite 2884.


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Added: 23/06/2016
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