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Historisches, Sachbeiträge und Berichte:

Zum 100. Jubiläum des Museums.

Glanzstück der Langgasse - Das Uphagenhaus.
[Kurt Reschke, Tel.: 0421-254160]

"Das Uphagenhaus ist das einzige Bürgerhaus in Danzig, das mitsamt der Ausstattung rekonstruiert wurde".

So lautet die Einführung im auch deutschsprachigen Führer zum Historischen Museum der Stadt Danzig, verfasst von Ewa Barylewska-Szymanska und Wojciech Szymanski. In Danzig wurde am 1. November 2011 das 100-jährige Jubiläum des Hauses gefeiert.

Vor weniger als 80 Jahren lasen wir als Schulanfänger erst einmal "Ufagenhaus". Dann brachten uns die Eltern bei, dass es nach der flämischen Familie "Uphagenhaus" zu heißen hätte. Vor 65 Jahren wurde es dann samt der Altstadt durch die Rote Armee in Schutt und Asche gelegt. Gottlob hatte seit 1942 Jakob Deurer das Hausinnere fotografisch aufgenommen und inventarisiert, und 1944 wurde es großenteils nach Gerdin bei Dirschau und in das Kloster Karthaus ausgelagert.

Schon 1946 wurde der Wiederaufbau beschlossen, der von 1953 bis in die 90er Jahre hinein dauerte. Am 7. Juni 1998 war die Wiedereröffnung als Museum dank der mühevollen Restaurationsarbeit und durch das Wirken der beiden Verfasser des Museums-Führers möglich. Sie sind auch gemeinsam mit dem Marburger Herder-Institut die Herausgeber des Werkes über dieses Danziger Bürgerhaus.

Das scheinbar nur kleine Heft ist vom Inhalt her ganz groß. Es ist eine geraffte und doch umfassende Beschreibung sowie ulturwissenschaftliche und zeitliche Einführung mit allen wesentlichen Details.
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Arge Danzig, Rundschreiben 234, Seite 2255.


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Added: 26/01/2012
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