Danziger Nachlese 23. September 1920

Ein sehr interessantes Stück des letzten 5-Pfennig-Provisoriums legte und Herr Stiehlau, Danzig, vor. Bei diesem Exemplar ist der untere Blockierungsstrich auf die weiße Zähnung gerutscht und linkt such einen weißen Zwischenraum unterbrochen. Genau korrespondierend hiermit befindet sich auf dem oberen Zähnungsrand eine schmale, ebenfalls durchbrochene Blockierungslinie. Lins auf dem weißen Führungsrand teilweise noch in das Markenbild hineinragend, steht das blaue „g“ des Schreibschrift-Schrägdruckes „Danzig“, während das Markenbild etwas nach rechts unten gerutscht, die „Danzi“ zeigt, bei denen das „i“ schon auf die weiße Zähnung zu stehen kommt. – Das 25-Pfennig-Provisorium letzte Ausgabe legte uns Herr Abraham mit mangelhafter unterer Blockier-ungslinie vor, die in einem Quadrat den Buchstaben „s“ des Wortes „Deutsches“ frei lässt. – Auf dem 10-Pfennig-Provisorium, bordeauxrot auf 20 Pfennig blau, fanden wir das „z“ des Wortes „Danzig“ in der unteren Zeile stark durchbrochen. Das ganze „z“ macht einen merkwürdigen verkrüppelten Eindruck.

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Danzig