Die Danziger Briefmarken-Auktion

ist, wie uns die Geschäftsleitung mitteilt, mit zur Versteigerung eingereichten Material so überaus zahlreich beschickt worden, dass sich eine Verlegung des Auktionstermins notwendig machte, da die umfangreiche Katalogisierung beim besten Willen nicht rechtzeitig bewältigt werden konnte. Wir hatten bereits Gelegenheit, einen Teil der angebotenen Marken zu besichtigen, wobei uns besonders die erstklassige Qualität vieler sehr gesuchten Raritäten auffiel. Wir sahen unter anderen Sachsen 3 Pfenng rot, für welche Marke übrigens ein gar nicht sehr hoher Ausrufpreis festgelegt ist (7500 Mark), Elsaß 4a mit Netzwerk nach unten in einem Prachtstück, Preußen, Hannover, Baden Mecklenburg, außerordentlich gut und reich vertreten, Braunschweig Nr. 1, 16 u.a. Bremen, Württemberg Nr. 20 in einem Prachtstück und anderes gutes Altdeutsches Material. Aber auch viele andere europäische Länder sind vorzüglich vertreten, z.B. Frankreich, Griechenland, Schweden. Von Übersee liegt eine vorzügliche spezialisierte Auswahl von Mexiko vor. Um einen allzu großen Andrang am Tage der ersten Auktion zu vermeiden, ist es wünschenswert, wenn sich Besucher aus dem Freistaate Danzig rechtzeitig bei der Geschäftsleitung melden, damit ihnen besondere Einlass-karten zugeteilt werden können. Auswärtige Interessenten, die nicht nach Danzig kommen können, weist das Handels- und Bankhaus I. Semiaticky gern zuverlässige Vertreter bei der Auktion nach.

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Danzig