Danzig Nachlese 9. August 1920

Auch der 50-Pfenning-Wert weist zwei stark voneinander abweichenden Tönungen des Papiers auf, ähnlich wie die 30-Pfenning. Es gibt 50-Pfennig-Marken auf sämischen und auf lachsfarbigen Papier, von denen die ersteren weit seltener sind.

Stark durchschlagender Druck auf der Rückseite wurde bei den 15-Pfennig und 1-Mark-Werten beobachtet. Alle diese Abarten hatte Herr Neubrand, Langfuhr, die Liebenswürdigkeit und vorzu-legen.

Eine weitere namentlich für „Blocksammler“ zu beobachtende Abart gab uns Herr Ing. F. Minnich bekannt. Auf einem von ihr gekauften Bogenteil der 1,50-Marke ist die untere linke Eckmarke ohne den schwarzen Aufdruck „Danzig“ geblieben während dieser Aufdruck auf de gummierten Rückseite des perforierten Papierrand erscheint. Wie ein leichter, durch den unteren Papierrand gehender Bruch und die durchgeschlagene farblose Prägung des Wortes „Danzig“ auf der Rückseite der vorderseitig unbedruckt gebliebenen Marke beweist, handelt es sich hierbei um eine umgeschla-gene Papierecke, also wiederum um einen ausgesprochenen Makulaturbogen.

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