Danziger Nachlese 28. April 1921

Die Oberpostdirektion Danzig schreibt uns zu dem Beitrag in Nr. 16 der „B.R.“ unseres L.-D. Mitarbeiters „Danzig in der Spezialsammlung“:
„Zum Umwerten der Briefmarken zu 20 Pfennig auf 10 Pfennig und zu 30 auf 25 Pfennig ist nur je eine Platte benutzt worden. Wenn auf einem Teile der Marken der Überdruck breiter ausgefallen ist, so hat dies allein indem weichen Material, aus dem die Überdruckplatten hergestellt sind, seine Ursache.
Mit dieser amtlichen Auskunft, für die alle Danziger Spezialsammler der Postbehörde dank wissen werden, sind die bisherigen Zweifel über die Bedruckung der beider Danziger Provisorien endgültig behoben.
G Herr Roman Littwin, Danzig, legte uns einen Zehnerblock 80-Pfennig-Marken letzter Ausgabe mit doppeltem Querdurchstich direkt untereinander vor.
Ferner ist bei einem Dreierstreifen des 10-Pfennig-Wertes der Durchstich so hoch gerutscht, dass das Datum der höher stehenden Marke nun zu der unteren Marke gehört. Es handelt sich in beiden Fällen um Makulaturdrucke ohne besonderen philatelistischen Wert.

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