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>> Gustav Kleikamp und Friedrich Eberhardt
            [Gerhard Simon]

01.07.35  Oberst (7)
15.10.35  Kommandeur des Infanterie-Regiments 44
01.04.39  Generalmajor (I)
09.06.39  kommandiert zum Stab des Generalkommandos des I. Armeekorps
26.08.39  Kommandeur der 60. Infanterie-Division
01.02.41  Generalleutnant (4)
31.12.41  Verleihung des Ritterkreuzes
15.05.42  Führerreserve OKH
10.07.42  Kommandeur der 38.Infanterie-Division
25.08.43  Führerreserve OKH
15.09.43  Kommandeur der 174. Reserve-Division
03.08.44  Führerreserve OKH
05.08.44  Kommandeur der 286. Sicherungs-Division
14.10.44  Deutsches Kreuz in Gold
11.12.44  Führerreserve OKH
15.12.44  abkommandiert als Offiziers-Richter zum Reichskriegsgericht
10.03.45  als Offiziers-Richter zum Reichskriegsgericht versetzt
08.05.45  in Kriegsgefangenschaft
00.00.47  Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft
09.09.64  gestorben in Wiesbaden

Quelle:
Deutschlands Generale und Admirale. Teil IV Band 3 (Da-Fi) Bradley / Hildebrandt/ Rövekamp.
Biblio Verlag Osnabrück 1994

Zwischenbericht zu den Trübsbach-Briefen
[Anton Auffenberg]

Allen Einsendern von Daten und Kopien der Trübsbach-Briefe möchte ich recht herzlich danken. Bisher konnten 220 Briefe registriert werden.

Die „Dunkelziffer" ist wohl sehr hoch. Ich denke, dass viele Briefe zerschnitten oder die Marken abgelöst worden sind. Dazu 3 Beispiele:

2.2.21   R-Zettel 512-574 registriert 4 Belege = 6 %
5.2.21   R-Zettel 605-716 registriert 5 Belege = 4,5 %
29.3.21 R-Zettel 892-957 registriert 13 Belege = 19,7 %.

Man sieht, dass die Erfassung wegen der (noch) geringen Anzahl der Belege sehr unterschiedlich ist. Festzustellen ist aber, dass nur ein Bruchteil der ursprünglichen Belege registriert werden konnte.

Registriert wurden bislang 63 Belege aus dem Jahr 1920, 129 aus 1921, 27 aus 1922 und einer aus 1923. Dieser Brief weist auch die höchste bisher bekannte MiNr. 143 auf einem Trübsbach-Brief auf.

Es wurde auch danach gefragt, ob ein Brief mit dem Großen Innendienst bekannt sei. Mir wurde keiner gemeldet. Auch in der Aufstellung von Herrn Kniep über die Briefe des Großen Innendienstes (Literatur-Nummer 908) ist kein Trübsbach-Brief zu finden. Entweder gibt es tatsächlich keinen oder er wurde zerschnitten oder er „schlummert" irgendwo in einer Sammlung. Hier ist alles möglich.

Zu gegebener Zeit wird sicher ein interessanter Artikel über dieses Gebiet erscheinen. Wer wagt sich daran ? Auf jeden Fall bitte ich um weitere Meldungen.

Unbekannte Feldpoststempel
[Kur I Hudelmaier]

Unser USA-Mitglied Karl Hudelmaier hat zwei Belege mit Feldpost— und Briefstempeln gemeldet, die er alle im Katalog-Band 3 nicht finden kann.

Der erste Beleg (siehe Abbildung auf der nächs-ten Seite) trägt einen aptierten Stempel, bei dem nur noch das Wort FELDPOST zu erkennen ist. Das Datum ist der 24.4.18.

Der ebenfalls abgeschlagene Briefstempel hat die Inschrift Danzig Infanterie-Regiment Nr. 128 / 10. Kompagnie, ähnlich dem im Katalog abgebildeten Stempel der 12. Kompagnie.

Der zweite Beleg weist den Stempel K.D. Feldpostexp. / a / d. 3. Landw. Div. auf.

Der etwas undeutliche Briefstempel auf diesem Beleg hat die Inschrift 7. Komp. / Inf. Regts. Danzig.

Beide Belege haben im Briefstempel also einen eindeutigen Danzig-Bezug. Ob sie aber in Danzig eingeliefert wurden, ist nicht zu erkennen. Beim ersten Beleg lese ich als Absenderangabe Frankreich, d., beim zweiten Beleg die Angabe Rußland, d. Das ist mir nicht erklärlich. Im Text ist noch von der 201.D. die Rede. Sollten das Tarnversuche sein ?

Hier sind die Experten gefragt. Für mich und viele andere Arge-Mitglieder sicher auch ist das Gebiet Feldpost immer noch ein Sammelgebiet mit sieben Siegeln - oder mehr. Eine verständliche Aufklärung wäre daher sehr erwünscht.

 

Arge Danzig, Rundschreiben 197, 25.9.2002, Seite 1277.


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