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Gallery » Rundschreiben 140 - 4. Quartal, 1988 » Rundschreiben Nr. 140, Fälschungen

DANZIGER POSTSTEMPEL
SIMMONSDORF (blau) 24.2.1921 - 7.7.1921


DANZIGER POSTSTEMPEL
SCHWINTISCH - HINTERFELD 21.2.1922 - 30.8.1923

Ließ sich doch ein Philatelist, etwas kleiner als DIN A 5 - Format, Dutzende solcher Blätter vom Computer schreiben (man beachte die verkehrt geschriebenen Ortsnamen), besaß auch entsprechende schöne Briefstücke, klebte dann aber diese mit Uhu (!!!) auf dem weichen Papier fest! Facit: Entweder die Briefstücke oder die Unterlagen wurden beim Ablösen in Mitleidenschaft gezogen ....

Fälschungen 
In der Beilage zum "bdphtelegramm" 3/88 wurde auf diverse Fälschungen von Stempeln hingewiesen, sogar die Firmennamen auf den Umschlägen wurden gefälscht. - Da "Karl Hennig" gelegentlich auch auf Danzig-Belegen vorkommt, ist die Fälschung hier ebenfalls angegeben.

In den vorliegenden "Fälschungshinweisen" werden Abschläge von Stempeln gebracht, die von der Kriminalpolizei in Essen sichergestellt werden konnten. Alle Vereine und Arbeitsgemeinschaften werden dringend gebeten, diese Stempel ihren Mitgliedern bekannt zu geben, um den Nachweis erbringen zu können, daß mit diesen Stempeln Marken entwertet oder Briefbelege und Briefstücke gefertigt und verkauft wurden. Wenn also aus dem Großraum Essen solcherart abgestempelte Briefmarken angeboten worden sind, ist die Bundesstelle Sammlerschutz oder der Polizeipräsident Essen, 8.Kommissariat, z.Hd. Herrn Becker, Alfredstraße 110-112, 4300 Essen, Tel. 0201-7291-580 oder 583, an weiteren Informationen sehr interessiert. Helfen Sie also mit, daß bekannt wird, wann, wo, von wem und an wen entsprechende Belege verkauft oder vertauscht wurden oder zumindest gesehen und angeboten wurden

Arge Danzig, Rundschreiben 140, 28.9.1988, Seite 825.


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Added: 02/03/2016
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