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>> Forschung: Marken

f) Jedes periodisch erscheinende Werk, das in einer bestimmten Sache laufend seinen Standpunktändert, wirkt auch im allgemeinen unglaubwürdig. Trotzdem bringt es der Sache an sich keinen Schaden, auch mal wieder etwas zurückzudrehen. Es hat sich dabei noch niemand eine Verzierung abgebrochen.

Über die jetzige Katalogisierung der Freimarken 196-201 wurden dem Schwaneberger Verlag hunderte von Vergleichsstücken vorgelegt, sortiert nach den dem bloßen. Auge sichtbaren Farbnuancen, nach denen man durchaus sortieren kann. Tiere encke hat des weiteren eine Stellungnahme über dies Thema verfaßt mit dem Ziel einer vereinfachten und übersichtlichen Katalogisierung.

Sehr erheiternd wirken nun die Ausführungen des Schwaneberger Verlags VOM 5.8.1983 an Herrn Mencke. Da heißt es wörtlich:

Bei den Danzig-Freimarken ... gibt es eine große Zahl von Farbschwankunge, die in vielen Fällen nur Hellgkeitsschwankungen ein und derselben Farbe sind, so daß sich die frühere Unterteilung im Katalog in keinem Fall aufrecht erhalten läßt.

Wie wir glauben, hatte Herr Weise eine ausgezeichnete Idee, als er die Marken unter einer Prüflampe untersuchte und dabei feststellte, daß anhand der Mittelstücke Reaktion unter der Prüflampe eine Klassifizierung möglich ist ...

Dazu links unten die Fotokopie von der Katalogisierung Michel Spezial 1979/80, die "auf keinen Fall aufrecht zu erhalten ist" rechts unten die Kopie der Katalogisierung aus dem letzten Spezialkatalog 1983/84.

Die "ausgezeichnete Idee" war also so neu doch nicht, die Katalogisierung entsprach in ihrem Grundzug bereits der nunmehrigen, ohne allerdings so verwirrend gu sein.

Wie der Verlag nun zu der Ansicht gekommen ist, daß die Katalogisierung von links unten sicht aufrecht zu erhalten sei, bleibt rätselhaft.

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Arge Danzig, Rundschreiben 120, 25.9.1983, Seite 647.


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Added: 05/12/2015
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