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Als das mittelalterliche Danzig zu blühen begann, nahmen seine Einwohner eine monumentales Werk in Angriff; den Bau der Marienkirche. Mehr als 150 Jahre haben Handwerker und Künstler gearbeitet, bis das Bauwerk seine endgültige Form erhalten hatte. Die dreischiffige Hallenkirche mit ebenfalls dreischiffigem Querhaus und geradem Chorabschluss nach dem Entwurf von Heinrich Ungeradin ist das Resultat verschiedener Bauperioden. Heute, mehr als 650 Jahre nach Baubeginn, begeistert der größte Backsteindom der Welt seine Besucher immer wieder aufs Neue.
Es war eine gigantische Aufgabe, an die sich die Bürgerschaft der aufstrebenden Stadt Danzig im 14. Jahrhundert machte; man wolte Räume schaffen, die in Höhe und Breite an die Grenzen des damals technisch Möglichen gingen. Als der Kirchenbau abgeschlossen war, konnten bis zu 25.000 Menschen in ihr Platz finden, das war damals mehr als die gesamte Stadt Danzig.
Aber auch in anderer Hinsicht war die Marienkirche ein Gotteshaus der Superlative. Vor Einführung der Reformation in Danzig taten mehr als 60 Pfarrer in der Marienkirche ihren Dienst. Während der Reformationswirren kam es in Danzig, wie in vielen anderen Städten auch, zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen den Katholiken und den verschiedenen Spielarten des Protestantismus.
  
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