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>> Gefälschte und verfälschte Danzig-Belege

Wenig philatelistisches Einfühlungsvermögen bewies ein Fälscher, der Probedrucke des Wertzeichens für Postkarten imitierte und auf die farbigen Exemplare seiner Kleinbogen gleich die Michel-Nummern dazusetzte. Ein Schönheitsfehler ist der Solostrich hinter dem g.

Vor etwa 10 Jahren, also etwa um 1964 herum, tauchten dann ähnliche Fälschungen von Ganzsachenkarten auf moderner Pappe in Fantasiefarben auf; solche Exemplare wurden häufig vorgelegt mit dem Auftrag, Atteste für diese bisher nicht bekannten Probedrucke zu fertigen. Die hier abgebildete Karte ist in purpur gehalten, soweit es den Eindruck betrifft, das Kartonpapier ist leicht rötlich gehalten und schwach reriffelt. Der gefälschte Stempel vom 5.10. 1938 wirkt auf einem "frobedruck" von 1921 besonders aktuell. Lustigerweise ist die gleiche Stempelfälschung auch in der Broschüre "Stobbe Machandel" Seite 47 als Sonderstempel aus dem Jahr 1938 abgebildet.

Links: Offenbar ist ein Packen der Ganzsache P 62.03 b mal naß geworden und hat sich aufgelöst. Die echten Oberflächen sind auf andere Pappe geklebt worden. Nun sind sie wieder postfrisch !

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Rundschreiben 162, Literaturbeilage 958, Karl Kniep, 2.1.1994, Seite 5.


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Added: 04/11/2015
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