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Der hier vorgestellte Wertbrief ist für mich doppelt interessant:

-  Der Empfänger F. Buchal ist Zeppelinpostsammlern sehr bekannt. Erstaunlich, daß er schon vor der LUPOSTA in der Danzig–Philatelie erscheint.
-  Die Kleinrentnerhilfe ist nicht, wie schon oft gesehen, auf einem R–Brief, - eventuell in Kombination mit Eilboten – sondern auf einem Wertbrief frankiert worden.

*-  Der Brief trägt rückseitig die Reste abgelöster Siegel und zwei grüne private Absenderstempel der Danziger Esperanto–Sektion.

Außerdem wurde der nebenstehende Handwerbestempel (= Ankunftstempel) von Großsalze vom 19.3.23 12-1 N. abgeschlagen.

Die INFLA-Prüfung erfolgte durch E. Peschl.
Verklebt wurden 2 Sätze der Michel–Nr. 131/132 sowie je 1 Stück Michel–Nr. 111 oder 125 X bzw. Y und 127 X oder Y. Die Bestimmung dieser beiden 10 Mark- und 50 Mark–Werte erfolgte damals nicht – und ist auch heute wohl nicht besonders wichtig.
Interessanter ist dagegen die Portoberechnung dieses Wertbriefs über 20000 Mark.
Porto;
Brief bis 100 g. 120 Mark.
Einschreibgebühr 80 Mark.
Versicherungsgebühr 160 Mark.
Portogerecht 360 Mark.

Hat jemand einen weiteren Wertbrief mit der Kleinrentnerhilfe?

Danziger Portomarken; zwei Plattenfehler des Blaudrucks
[Mattias Bock, Tel. 040-27866686, E-mail; info@lilaf.org]

Was in anderen Gebieten als Plattenfehler problemlos für einen Eintrag im Michelkatalog reicht, fällt bei einigen Ausgaben Danzigs unter den Tisch. Zugegeben - bei der Vielzahl an Fehlern, die sich laut Schüler-Handbuch auf nahezu allen Bogenfeldern der Portomarken Nummer 1 oder 2 finden lassen, muss durch die Katalogmacher eine Grenze zwischen den Interessen der Allgemeinsammler und denen einer Minderheit von Spezialisten gezogen werden.

Anders sieht es hingegen bei den Portomarken aus, die nach der Inflationszeit aus-gegeben wurden. Einige Satzfehler der Wertziffern - und das soll es gewesen sein? Mitnichten!

Wenigstens zwei Fehler im (blauen) Rahmen lohnen eine Vorstellung. Einerseits, weil sie sehr auffällig sind und andererseits, weil der Blaudruck auf allen Portomarken identisch war, und diese Fehler auf vielen - wenn nicht allen - Portomarken ab 1924 vorkommen und gelegentlich "gefunden" werden können.

Bekanntermaßen erregt nur das Aufmerksamkeit, was im Katalog oder in Büchern steht. Dem sei hiermit Genüge getan.

1. Strich unter R von EMPFÄNGER
Dieser Fehler kommt mindestens auf allen Portomarken vor, die zwischen 1932 und 1938 gedruckt wurden. Bisher ist mir der Fehler auf den Michelnummern 30, 35 (zweimal), 41 und 44 begegnet. Herr Auffenberg dokumentierte diese Besonderheit als Fehler auf "Feld 61 eines linken Schalterbogens (nach Schüler)" bereits im Rundschreiben 196.
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Arge Danzig, Rundschreiben 225, Seite 1971.


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Added: 22/10/2009
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