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Gallery » Arge Danzig Rundschreiben 252 » Nachporto in der Inflationszeit

>> Der Gebrauch von Nachportomarken in der Freien Stadt Danzig
>> Nachporto in der Inflationszeit

Abb. G:
Ein Brief aus Innsbruck/Österr. kommt beschädigt in Danzig an und wird amtlich wieder verschlossen.
Dabei wird bemerkt, dass der Brief mit 600 Kr. statt 2.000 Kr. unterfrankiert war.
Die Differenz von 1.400 Kr. beträgt umgerechnet 1.800 M.
Die Danziger Post berechnet also 2 x 1.800 = 3.600 M.

Infolge der schnell steigenden Inflation wurden die einzuziehenden Beträge immer höher und konnten nicht mehr mit Nachportomarken verklebt werden. Der Nachportodienst verwendete nun normale Freimarken.

Abb. H:
unfrankierter Brief aus Altona/DR vom 10.10.23
Ab 20.10.1923 beträgt das Porto für einen Brief aus Deutschland nach Danzig in der 1. Gew. -Stufe 10 Mio. M.
Nachporto: 2 x 10 Mio = 20 Mio. M - als Freimarken verklebt

Literaturbeilage 199, 8. Juni 2016, Seite 4.


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Added: 13/07/2016
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