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Gallery » Rundschreiben 248 - 3. Quartal 2015 » Anfragen, Antworten, Mitteilungen, Veranstaltungen, RS 248

Anfragen, Antworten, Mitteilungen, Veranstaltungen


Antwort zur Porto-Frage des Streifbandes (RS 247, Seite 2711)

Drucksache bis 50g = 15 Pf. + Eilzustellung (Ort) = 150 Pf. + Einschreiben = 100 Pf.
+ Flugpostgebühr Drucksachen 25 - 50g = 1 M  >> 3,65 M
Der Beleg ist also portogerecht.
Giles du Boulay

Antwort zur Höhe der Frankatur des Briefes mit Großem Innendienst
(RS 247, Seite 2713)

Es gelten die Gebührensätze vom 10.8.1920.
Brief bis 20 g  >> 40 Pf. (Fernverkehr) + Einschreiben  >> 50 Pf. + Versicherung (jede angefangene 1000 M = 100 Pf.)  200 Pf. + Eilboten  100 Pf. = 390 Pf.
Der Brief ist also mit 30 Pf. unterfrankiert.
Lt. Beschreibung im Schüler-Handbuch hat der Beleg einen Ankunftstempel OLIVA a 12.11.20, 2-3 N, doch es fehlt auf der Vorderseite die Gewichtsangabe bei der Behandlung eines Wertbriefes durch die Post.
Wahrscheinlich ist der Brief nicht postalisch befördert worden, also gefälligkeitsgestempelt, und damit viel zu hoch ausgepreist worden.
Ton Hulkenberg

Fernbriefporto 2. Gewichtsstufe = 60 Pf. + Einschreibegebühr = 50 Pf. + Versicherung je
1000 M = 200 Pf. + Eilbotengebühr = 100 Pf.  410 Pf.

An diesem Brief stimmen meiner Meinung nach zwei Details nicht. Zum Einen fehlt der bei Wertbriefen vorgeschriebene Gewichtsvermerk, zum Anderen die erforderliche Einschreibegebühr (ein R-Zettel war nicht notwendig, die Gebühr fiel aber immer an).
Es ist natürlich möglich, dass all das schlicht und ergreifend vergessen wurde…
Matthias Bock

Antwort zu „Viererblock MiNr. 37 mit und ohne Aufdruck“
(RS 247, Seite 2717)

Ich sprach mit Herrn Gruber über diesen Viererblock. Er sagte mir, dass der Viererblock schon einmal als Fälschung signiert wurde. Die Reste dieser Signierung sind noch auf der Rückseite (unten) zu erkennen. Der Aufdruck ist definitiv falsch. Wegen des falschen Aufdrucks ist eine Stempelprüfung damals unterblieben. Der Stempel ist nach Auskunft von Herrn Gruber aber auch falsch (Ganzfälschung). Dies kann man meiner Meinung nach deutlich an den Ziffern in der Datumszeile erkennen (besonders an der „2“).
Hinzu kommt, dass der Originalstempel “Kahlbude *(Bz. Danzig)*“ nur bis zum 16.Februar 1922 im Einsatz war, da er ab dem 17. Februar 1922 durch den Nachfolger “Kahlbude (Freie Stadt Danzig)“ abgelöst wurde (Wolff-Katalog, Bd. 1, 6. Aufl., Seite 3-57).
Hans-Jürgen Köster

Bei allen Teilaufdrucken muss man sich vergegenwärtigen, wie sie hergestellt wurden. Bei den Innendienstmarken wurden ganze Bogen in einem Arbeitsgang überdruckt. Da die Bogen der Reichsdruckerei aber für die Maschinen der Druckerei Sauer zu groß waren, wurden die Ränder an zwei Seiten (links und unten) entfernt. So konnte der Bogen passgenau zur Aufdruckplatte eingelegt werden.
Bei sauberer Arbeit können Teilaufdrucke nur durch Umschlagen des Bogens entstehen. Dabei bricht der Aufdruck dann aber entlang einer diagonal verlaufenden Kante ab!

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Arge Danzig, Rundschreiben 248, Seite 2763.


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Added: 06/09/2015
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