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Gallery » Rundschreiben 131 - 3. Quartal, 1986 » Rundschreiben 131, Briefmarken

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Netz" nebeneinander, zum Schluß eine Marke oder zwei, die zweifelhaft sind, und betrachten Sie die Stücke unter Ihrem Gerät der Reihe nach. Sie werden, wenn Sie erst einmal mit dem "Bild" des Netzes vertraut sind, auch ein schwächeres Netz erkennen können, wenn es nur noch kontrastarm ist.

Bei den Markwerten des Großen Innendienstes konnten einige Felder neu bestimmt werden. Bei Nr. 48 ist Feld 11 mit dem Bruch zwischen z und i, jedoch konnte der Klischeenagel bisher nicht geortet werden, der auf diesem Feld sein soll. Der kleine Strich unter dem ersten n-Bein ist nicht Feld 4, sondern Feld 16. Wer ein dieserhalb falsch ausgestelltes Attest hat, möge es samt Marke zum Umschreiben zum Prüfer einsenden (außer Rückporto keine Kosten).

Es ist noch nicht bewiesen, daß der Aufdruck Danzig bei der Nr. 48 (obere Kappe des g abgesprungen) das Feld 18 ist. Vermutlich ist die senkrechte Verstümmelung des g Feld 18. Kann jemand eine Vorlage ma-chen?

Zur Nr. 49 soll das Feld 18 einen kleinen Punkt im mittleren D haben. Dieser Punkt war am Anfang des Druckvorgangs noch nicht da, wie ein Randstück beweist. Dafür hat das Feld 18 aber noch ein anderes Kennzeichen: Am mittleren Z ist ein winziger Auswuchs:

Es scheint, daß Rahmen und Mittelstück der 127 Y ziegelrot ist, während bei 128 X karmin vorherrscht. Wer kann dies bestätigen oder widerlegen?

Bei der Michel-Nr. 154 (50.000 RM grün) ist jetzt im Michel-Spezial nur noch ein Wasserzeichen als Abart aufgeführt und auch abgebildet.

Einen schönen "Plattenbruch" hat r Herr Stoye in seiner Sammlung entdeckt: Die Nr. 214 mit einem markant beschädigten i in Freie. Hat jemand ein weiteres Belegstück, evtl. auch bei der Mi.Nr. 195 möglich ? Meldung erbeten ! (Stempel hier von 1935.)

Die Ultraviolett-Reaktionen der verschiedenen Prüflampen usw. sind beim gleichen Objekt nicht immer identisch. Hinzu kommt die subjektiv unterschiedliche Differenzierungsmöglichkeit des menschlichen Auges. Wo A 6 verschiedene Aeaktionen bemerkt, findet B nur-4 verschiedene, und diese auch noch anders gruppiert. Jeder Mineraliensammler kennt die recht unterschiedlichen Reaktionen mancher Steine je nach Wellen-länge des UV-Lichtes. Sogar der Aufdruck des "Großen Innendienstes" Nr. 48 und 49 ist "von UV zu UV" verschieden. - Insofern ist auch nicht ganz verständlich, daß man Unterschiede im künstlichen UV-Licht in naturgetreuen Farben fotografieren konnte.

Von der Danzigmarke Nr. 277 (Winterhilfe 10 Pfg. braun, der "Merkur" vom Artushof) ist in Polen die Originalplatte gefunden worden; sie wurde in Einzelstücke zersägt, die als Schlüsselanhänger verkauft wurden. - Ein waagerechtes Paar mit dem Seitenstreifen ist erhalten geblieben. Hiervon soll eine kleine Auflage Nachdrucke (numeriert) in Blockform mit entsprechender Beschriftung gefertigt werden.

Wer sein Auge üben möchte, betrachte einmal die Abbildungen auf Seite 417 des Michel-Deutschland-Spezial 1986 zu den Danzigmarken P 34/341 und P 35/351. - Wem fällt etwas auf ?

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Arge Danzig, Rundschreiben 131, 28. Juni 1986, Seite 750.


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Added: 16/03/2016
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