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>>  >>  >> Beilage zum Rundschreiben Nr. 111

Bevor Sie, lieber Leser, sich hier weiter engagieren, bitte ich Sie, die beiden vorhergehenden Seiten mit den Seitenzahlen - 586- und - 587 -zu kennzeichnen. - Unfolge diverser Umstände wird aus der von mir gedachten Beilage nun eine Fortsetzung des turnusmäßigen Rundschreibens unseres Chefs aus Hamburg.

Vorgestern erhielt ich einen Vorwegabzug des Rundschreibens Nr. 111.

In Ergänzung der Familiennachrichten dürfen wir als weiteres neues Mitglied willkommen heißen Herrn Jose h Köves, Werinherstr. 43 III / Haus B, 8000 München 90. Telefon 089 - 92 47 27.

Die Anschrift von Herrn Auffenberg lautet jetzt Rudolf-Hahn-Str. 57--59 53 Bonn 3
(Telefon: 0 228 - 46 07 82)

Auf der NAPOSTA 1981 in Stuttgart erhielt Herr Martin füt die Heimatsammlung Alsfeld Silber, Herr Gehrmann für Danzig Luftpost Vermeil.

Herr Schrumpf wurde ein Opfer der Bürokratie. Aufgrund eines Fehlers im Ausstellerpaß wurde sein Exponat aus dem Wettbewerb herausgenommen. Dafür bekam er nun in Braunschweig Vermeil für das gleiche Exponat "Spezialsammlung der Germania-Aufdruck--Marken von Danzig". Des weiteren erhielten in Braunschweig Herr Kwittner Silber für die (Danziger) "Postgeschichtliche Auszüge aus einer Spezialsammlung" und Herr Gerth Vermeil mit Ehrenpreis für seine Spezialsammlung der großen Hermesköpfe. Glückwünsche und weiterhin gutes Gelingen den Preisträgern!

Den Kritikern an der neuen Einteilung der Freimarken 197-201 kann ich -dem Grunde nach beipflichten. Das schmälert die wirklich zeitaufwen-digen Bemühungen von Herrn Weise keineswegs. Aber hier wurde - selbst für den kleinen Auszug dieser Forschung im Michel-Spezial - des Guten zuviel getan.

Nun ist ja das im UV-Licht sich verschieden darbietende Mittelstück wiederum nur ein Detail der Marke. Gleichrangig hätte man noch zu berücksichtigen volles, dickes und glasig-durchscheinendes Papier, mageren/fetten Druck und - last not least - die verschiedenen Rahmenfarben im UV-Licht.

Bei der hier beiliegenden neuen Einteilung der Nrn. 197, 198, 200 und 201 gibt es einige Ungereimtheiten. So haben diese Marken keine Untertypen la und lb (wie es die Nr. 196 hat), dafür aber die 1c gleich zweimal mit nicht übereinstimmenden UV-Farbbezeichnungen.

Diese lauten bei

Mi.Nr.                        beiliegend                       Michel-Spezial

197a                          zinnober                             zinnober
                                  bräunlichrot
.                                   hellrot

198a                          wie 197a                          (hell-)zinnober

200xa                        Zinnober                          (hell-)zinnobe
                                  zinnober

201xa                        zinnober                           (hell-)zinnober
.                                  (bräunlich)
.                                   hellrot

Nehme ich nun noch die la- und 115-Typen dazu, so muß ich ehrlich gestehen, daß ich als Prüfer allein schon mit der Type 1 überfordert bin.

Bei der heutigen Unterteilung gibt es zwar eine 197ba, sie gehört aber keiner Type an, hat kein Erscheinungsdatum und keinen Prozent-Anteil, da alle übrigen Typen zusammen schon 100. % ausmachen. Im Michel-Spezial ist aber 197ba aufgeführt, und zwar genau so teuer wie die anderen Typen. - Es überraschen auch die bis 5 Jahre differierenden Erschei-nungsdaten der Auflagen 201aa erscheint jetzt 2.29, im Michel-Spezial jedoch ab 1925. - Diese Aufzählung ist vermutlich nicht vollständig.

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Arge Danzig, Rundschreiben 111, 11. Mai 1981, Seite 588.


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Added: 09/12/2015
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