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Gallery » Arge Danzig, Rundschreiben 102 - 15. August, 1979 » Fälschungen Danziger Entwertungsstempel - Sammler benachteiligt

übersetzung

ans dem BIULETYN des POLSKI ZWIAZEK FILATELISTOW, Okreg Gdansk, Klub Marynistow, Nr. 27, Juni 1976, Jahrgang XI - Seite 66/67

Fälschungen Danziger Entwertungsstempel - Sammler benachteiligt

In dem mir seinerzeit zur Prüfung und Beurteilung vorgelegten Material habe ich die Abdrücke von zwei ralschen Poststempeln entdeckt, welche für Sammler philatelistischer Werte aus dem Gebiet des Marinewesens von Interesse sein könnten.

Der eine Stempel betrifft die Post der Freien Stadt Danzig. Pr trägt am oberen Rand die Bezeichnung DANZIG und unten als Kennzeichnung einen fünfzackigen Stern und '5 k' sowie da? Datum 19.4.21 3-4 N. Das ist ein echtes Fälschungsmerkmal. Das Stempelgerät ist aus Metall gefertigt und weist anstelle des Handgriffs eine große Garnspule auf. Das beschriebene Gebilde ist nach dem Muster eines Zweikreis-Stempels mit Brücke (Steg) gefertigt. Maße: Äußerer Durchmesser 25 m/m, innerer Durchmesser 16 m/m, Länge des oberen und unteren Steges 23 m/m, Höhe des Buchstabens 'D' 2,75 m/m, Höhe der Ziffer '1' 3,75 m/m. Die Maße des Falschstempels (Zweikreis-Typ mit Steg) mit Aufschrift DANZIG sowie identischem fünfzackigem Stern und Erkennungsmerkmal '5 h', von dem eine Zeichnung in der Nr. 2/1975 der DEUTSCHEN ZEITUNG FÜR BRIEFMARKENKUNDE, 5.211 erschienen war, sind in etwa folgende: Äußerer Durchmesser 25 m/m, innerer 14 m/m, Länge der oberen Brückenlinie 22 m/m, der unteren 23 mm. Höhe des Buchstabens 'D' 3 m/m, der Ziffer tlt 3,25 m/m. Der Original-Zweikreisstempel mit Steg und Aufschrift DANZIG, fünfzackigem. Stern und Kennzeichen '5 k' hat folgende Maße: Äußerer Durchmesser 25 m/m, innerer 15 m/m, Länge der oberen und unteren Steglinie 24 m/m, Höhe des Buchstabens 'D' 3 m/m, Höhe der Ziffer '1' 3,5 m/m. Der Buchstabe 'k' hat eine geringe Dimension.

Mit oben erwähntem Falschstempel wurden die verschiedensten Briefmarken der Freien Stadt Danzig entwertet.

Die andere Fälschung betrifft einen Stempel des Polnischen Postamtes Gdansk 1 mit der am oberen Rand befindlichen Inschrift POLSKI URZAD P.T., sowie Stern GDANSK Stern, mit Dopelerkennungsmerkmal (!): Im oberen Segment ein großes 'K', im unteren ein kleines 'a' sowie x) Patumangabe: 26 IV 39 17.

Wie wir dem Aufsatz "Datumstempel der polnischen Postämter in der Freien Stadt ranzig 1920 - 1939 (Biuletyn Klubu Marynist6w PZF, 4. Jahrgang 1969, Seite 8 - 27, Nr. 7 vom Okt. 1969) entnehmen, gab es auf den authentischen Stempeln des Polnischen Post- und Telegrafenamtes in Danzig Erkennungebuchstaben lediglich in den oberen Segmenten und nur als kleine buchstaben. gesagtes Stempelgerät war aus Metall, hergestellt nach dem Muster eines Zweikreisstemnels mit rhlerstück und besitzt folgende Ausmaße: Äußerer Durchmesser 24 mim, innerer 17 m/m, Breite des Querstücks 8,75 m/m, Höhe der Buchstaben 1,7 nr../m, Höhe der Ziffern 3,25 m/m.

Mit diesem Erzeugnis seines eigenen technischen Verständnises hat der Fälscher sämtliche Marken entwertet, die ihm zu den für die polnischen Postmeter in Danzig herausgegebenen Serien fehlten; insbesondere begegnet man vielen derartigen Stempeln auf den Marken Z 72 ['kupcy' (Kaufleute) für 55 gr]. Das war der Tarif für R-Briefe bis 20 g Gewicht, die gestempelt ziemlich selten sind.

Stanislaw J. Zolkniewski

F.d.P der Übersetzung aus dem Pölnischen:

 

Arge Danzig, Rundschreiben 102.


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Added: 18/12/2015
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