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Gallery » Rundschreiben 44 - 15. Mai, 1965 » Danziger Dienstmarken

>> Die Danziger Aufdruckprovisorien der Inflationszeit

Danziger Dienstmarken
Die Verwendung besonderer Dienstmarken für Freimachung der von den Staats- und Gemeindebehörden ausgehenden Postsendungen wurde durch eine Verfügung des Senats vom 8.8.1921 angeordnet. Die Marken mit Aufdruck DM wurden am 25.8. an Behörden abgegeben, am Schalter am 28.8.. Die Verwendung dieser Marken (statt Freimarken) auf Dienstbriefen war erst freigestellt,. vom 1.9.1921 an obligatorisch, Mit Dienstmarken freigemachte Sendungen waren zwecks Legitimation mit dein Dienstsiegel zu versehen. Die Verwendung dieser Dienstmarken war auch im Postverkehr mit Deutschland, Polen und seit dem 8.12.1921 mit dem Memelgebiet zulässig. Wegen Mangels an Dienstmarken wurden später auch Freimarken allein oder in Verbindung mit Dienstmarken auf Dienstbriefen verwendet.

Probedrucke
In der Sammlung eines Danziger Sammlers befand sich ein linker oberer Eckrandzwölferblock von 3 x 4 Marken der Mi.Nr. 82 mit Aufdruck Dienstmarke in verschiedenen Formen und Stellungen auf Feld 1-3, 11, 13, 21, 22, mit Aufdruck DM in verschiedenen Formen auf Feld 12, 23 und 31, mit Aufdruck DM mit kopfstehendem D auf Feld 32 und mit Aufdruck D auf Feld 33.

Herstellung der Druckplatte wie bei den Danzig Schrägdruckmarken.

 

Arge Danzig, Rundschreiben 44, Seite 100.


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Added: 24/01/2016
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