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Danzigs Postgeschichte und Poststempel


Postamt beschafft haben würde. 1712 stirbt Paul de Gratta, sein Nachfolger wird 1713 sein Neffe de Sardy, welcher im Frühjahr 1714 ebenfalls ein Hdus in der Nähe des Artushofes kauft. De Sardy setzt eine Untersuchung der Übergriffe Hetschers gegen das polnische Postamt durch. Noch während der Untersuchung stirbt Hetscher 1715. Das polnische und preußische Postamt werden vereinigt und in die Wohnung de Sardys verlegt. König Friedrich Wilhelm I. verkauft daraufhin das preußische Postamt für 10 000 Gulden. — Am 10, August 1712 erschien in Preußen die allgemeine Postordnung. 1715 kamen die ersten Briefträger auf, zunächst als Privatdiener der Postmeister. Durch den am 22. 5. 1716 zwischen Hamburg und Preußen abgeschlossenen ,,Combinations-Recess" wurden die Hamburger Boten auf die Strecke Hamburg -- Rostock und durch Vertrag vom 23. 12. 1780 auf die Strecke Hamburg — Wismar beschränkt. — Im Polnischen Erbfolgekrieg zwang 1734 eine Kosakenabteilung bei Langfuhr den Postwagen, in das russische Hauptquartier zu kommen, wo die Briefbeutel geöffnet wurden.

Abb. 6 Vorderansicht des im Jahre 1704 vom König Friedrich I zur Abfertigung der preu-ßischpolnischen Posten am Langen Markt 42 in Danzig angekauften Hauses (das zweite von links)

Danzigs Postgeschichte und Poststempel, Gerhard Schüler, Seite 14.


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Added: 15/02/2016
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