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Die Flugpostmarken

Gleich von Anbeginn des Flugpostverkehrs ab Danzig im Herbst 1920 standen auch besondere Flugpostmarken zur Verfügung. Ein Zwang zur Verwendung derselben bestand nicht wie auch umgekehrt Flugpostmarken auf gewöhnlichen Sendungen Verwendung finden konnten. Man findet sie gelegentlich sogar auf Paketkarten verwendet. Während die erste Ausgabe ihren Verwendungszweck nur bildlich durch den Aufdruck erkennen läßt, werden die späteren Ausgaben im Markenbild zunächst als "Flugpost" für ihren Zweck gekennzeichnet. Erst bei den beiden letzten Ausgaben wird das Wort "Luftpost" als Zweckbestimmung gewählt.

Wie schon im Vorwort erwähnt, sind lose Flugpostmarken aus der Inflationszeit sehr häufig mit Gefälligkeitsstempeln, wenn nicht gar Falschstempeln, zu denen auch rückdatierte echte Stempel gehören, versehen. Das gilt in ganz besonders hohem Maße für die Mi.Nr. 177 - 180, da ihre Kursdauer nur wenige Tage betrug. Schon gar nicht wird es möglich sein den Fehldruck Mi.Nr. 180 F echt gebraucht zu beschaffen. Noch schwerer als mit losen Marken wird es, wenn es um "infla-echte" Briefe geht.

Mir liegen von diesen Werten gestempelte Stücke vor, die z.T. sogar mit Daten vor dem Erscheinen, z.T. aber auch mit Daten nach der Ausserkurssetzung entwertet sind. Vorsicht ist also geboten !

Bundesprüfer für Danzig (Marken und Stempel) ist Herr Baudirektor Gerhard Schüler, 2 Hamburg 19, Fruchtallee 109.

Es wurden im Laufe der Jahre 1920 - 1939 in Danzig neun Serien Flugpostmarken verausgabt mit insgesamt 40 Werten, darunter eine Sondermarke in Blockform für die DAPOSTA 1937.

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Flugpost von und nach Danzig - Teil I, Seite 6.


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Added: 08/02/2016
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