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Paketbegleitbrief 

vom 22. 9. 1873 nach Berlin für ein Wertpaket über 2000 Thaler.

Das Porto von 51 Gr. für den Entfernungsbereich von über 50 Meilen setzte sich zusammen aus:

-  Versicherungsgebühr von 3 Gr.

je 100 Thaler für die ersten 1000 Thaler sowie,

- 1,5 Gr. je 100 Thaler für die weiteren 1000 Thaler.

Das ergibt zusammen 45 Gr. Dazu kamen noch 6 Gr. Beför-derungsgebühr.

Die Innendienstmarken zu 10 und 30 Gr. (DR MiNr. 12-13) wurden durch den Postbeamten verklebt und mussten handschriftlich mit Ortsangabe und Datum entwertet werden.

Die Gültigkeit dieser Innendienstmarken endete am 31. Dezember 1874. Am nächsten Tag wurde mit der Währungsumstellung von Thaler und Groschen auf Mark und Pfennig die Innendienstmarke zu 2 Mark herausgegeben, die man am häufigsten auf Auslandspaketkarten oder Inlandswertbriefen antrifft.

Die nächsten Innendienstmarken gab es dann erst wieder 1920 im Gebiet der Freien Stadt Danzig – aber das ist, wie eingangs gesagt, eine andere  Geschichte …

 

Literatur:

Dr. Hans-Werner Meiners

Die preußischen Innendienstmarken werden 150 Jahre alt, DBZ 24/2016


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Added: 02/09/2020
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