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Heft 3 Seite 30, Mitte Juli 1936, Abtlg.1 Seite 18.

Flugpost Neu.
251 -- 0.10 -- 1035.
252 -- 0.15 -- 1035.
253 -- 0.25 -- 1035.
254 -- 0.50 -- 1035.
255 -- 1.00 -- 1035.
Winterhilfe 1935.
256 -- 0.05 -- 1235.
257 -- 0.10 -- 1135.
258 -- 0.15 -- 1235.
Neue Brösen Jubiläum.
259 -- 0.10 -- 636.
260 -- 0.25 -- 636.
261 -- 0.40 -- 636.
262 -- 0.08 -- 433.
Nachporto-Marken.
34 -- 0.40 -- Nr. des Urmarke 135.
40 -- 5/40 -- Nr. des Aufdrucks 1232 rot.
41 -- 10/60 -- Nr. des Aufrducks 1232 „ .
42 -- 20/100 -- Nr. des Aufdruckd 1232 „ .

Bei den Marken, ab Guldenwährung, bedeuten die erste, evt.die ersten beiden Zahlen, den Monat und die letzten beiden Zahlen das Jahr ! also 135 Januar 1935 oder 1232 Dezember 1932.

Betr. Nachportoprovisorium Michel Nr. 41 (10/60).
Herr Hermann Hübsch, Danzig meldet:
Unter meinen Beständen dieser Marke lassen sich mit Sicherheit zwei Auflagen unterscheiden. Die Merkmale sind folgende:
Die allgemein bekannte Marke ist ultramarin/schwarz. Die Reihenzählsumme ist rot durchbalkt und die neue Summe 'darüber' gedruckt. Der Randstrich befindet sich am linken Bogenrand, die Auftragsnummer 1232
am rechten Rand. Der Bogen ist von oben bis unter durchgezähnt.
Der andere Bogen zeicht eine abweichende Farbe, die als dunkelblau/
schwarz angesprochen werden kann. Die Zählnummer steht 'nicht' am oberand Bogenrand über den durchbalkten Wert, sondern am unteren Rand des Bogens. Der Randstrich befindet sich an der Rechten Seite des Bogens.
Die Länge dieses Bogens von oben nach unten gemessen ist um 8 Milimeter kürzer. Die Auftragsnummer 1232 befindet sich ebenfalls an der rechten Seite. Der Bogen ist oben ganz durchgezähnt, unten jedoch nicht.

Ich hatte Gelegenheit, mir diese beiden Bogen bei Herrn Josef Goldberger anzusehen und bemerke noch die Ergänzung der obigen Mitteilung, dass bei den kürzeren Bogen die oberen Ränder nur die halbe Höhe der üblichen Ränder haben und ist aus diesem Grunde die Aufdruckzählnummer nicht oben gedruckt, sondern unten, weil oben kein Platz dazu war. Laut Herrn Goldberger ist der nicht ganz durchperforierte Bogen von der ersten Auflage und der ganz durchperforierte Bogen von der 2.ten Auflage.
Was die Stellung der Auftragsnummer betrifft, so möchteich auch noch
zu meiner Aufstellung der Auftragsnummern nachholen, dass bei allen Marken der Guldenwährung die Auftragsnummern mal rechts und mal links stehen, sie kommen also auf beiden Seiten vor und kann der Sammler also rechts und links stehende auftragsnummern sammeln.

Plattenfehler bei einigen Nachportomarken;
Herr Zimmer meldet, dass es bei Michel Nr. 30 Marken mit der Ziffer 5 in Blockschrift gibt und habe ich bei weiteren Nachforschungen gefunden, dass diese 5 in Blockschrift einmal im Bogen vorkommt und zwar an der 65. Stelle, ferner dass es auch bei Michel Nr. 38 15 P, diese in Blockschrift gibt, wobei mir noch unbekannt, wie oft und an welcher Stelle im Bogen.

Das Danziger Postwertzeichen Nr. 3.
Mitteilungsblatt der Arbeitsgemeinschaft der Sammler Danziger (A.S.D.P.).
1. Jahrgang. Heft Nr. 3 - 15.07.1936, Seite 30.


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Added: 12/05/2010
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