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>> >> >>  Die Stempelentwicklung

Als das Gebiet der Freien Stadt Danzig ab Beginn des 2. Weltkrieges am 1.9.1939 vom Deutschen Reich okkupiert wurde, erfolgte am 1.10.1939 die Einführung reichsdeutscher Postgebühren. Diese blieben (vom 1.12.1933) bis zum Kriegsende unverändert. Ein Fernbrief kostete 12 Rpf. und eine Karte 6 Rpf. Die Ortsgebühr betrug 8 Rpf. bzw. 5 Rpf. Briefe und Karten ins Ausland kosteten 25 Rpf. bzw. 15 Rpf.
Nach dem Wiener Postkongress 1942 änderten sich die Gebühren vom Deutschen Reich ins besetzte Ausland. Sie entsprachen nun den Inlandsgebühren. Ab 14.8.1944 brauchten die Zustellgebühren für Pakete nicht mehr bezahlt zu werden. Aber auch die Behandlungsgebühr für Wertsendungen war für die Danziger Postkunden neu.

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Rundschreiben 247, Literaturbeilage 193, 18. Februar 2015, Seite 6.


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Added: 04/09/2015
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