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Gallery » Rundschreiben 126 - 2. Quartal, 1985 » Rückblick auf das letzte Rundschreiben

Rückblick auf das letzte Rundschreiben:

Der Film "Rosen aus Danzig" heißt korrekt "Die Rosen von Danzig" und hat nicht viel mit Danzig zu tun, außer daß ein "mythisch-stilisiertes Männer-Epos" über den Untergang einer zum Aussterben verdammten Spezies von Über-Menschen (der Adligen) zufällig nach Danzig in das Jahr 1919 verlegt wird.

Ein Pfui dem Chronisten K. Kn. des letzten Rundschreibens, Seite 682, weil er die Zeitschrift philswiss (die er wegen der verschnörkelten Schrift als philawiss = Philatelistische Wissenschaft identipuppte) aus der Schweiz nach Österreich verlegte. Das mag vielleicht auch daran liegen, daß die Postanschrift CH-4613 Rickenbach lautet, und in London ein Briefmarkenhändler namens Rickenback residiert.

Richtig heißt es natürlich phil-swiss. Leider ist nicht ganz klar, ob "swiss" bei der viersprachigen Schweiz aus dem Deutschen, Französischen, Italienischen oder Rätoromanischen stammt. Die genannten Gruppen mögen Verzeihung walten lassen ...

Auf Seite 684 war erwähnt, daß Herr Hennig, unser "Mann aus Chicago", 52 Rahmen in London ausstellte und diese englischsprachig in einer Sonderschrift erläuterte - wohlgemerkt 52 Rahmen mit Danzig-Material! Nachdem Herr Rothnie (besten Dank) eine weitere Sonderschrift überreichte, steht diese unseren Mitgliedern zur Verfügung. Bei Interessse bitte Meldung an Herrn Stoye, Ernst-Wöllstein-Str. 7, D 6544 Kirchberg - er wird die Schrift "rundsenden" (die Arge besitzt bereits 2 Exemplare).

Auf Seite 688 war gefragt nach einer Erklärung, wie auf einen R-Zettel die gedruckte laufende Nummer 000 mit einer handschriftlich davorgesetzten 1 kommen kann.

Herrn Mielke danken wir für die einleuchtende Erklärung. Derartige R-Zettel stammen nicht (wie im R 125 angenommen) aus einem Bogen mit R-Zetteln, sondern von einer Rolle mit 1.000 Stück. Herr Mielke wörtlich:

Am Ende einer R-Zettel-Rolle taucht nach Nr. 999 die "000" auf. Dieser Zettel wird teilweise von den Postbeamten verwendet, manchmal auch nicht. Es kommt dann aber auch vor, daß der Postbeamte vor die 3 Nullen eine "1" schreibt. Derartige Einschreibbriefe haben mir auch schon vorgelegen.

Herr Rothnie (besser: Mi.. Rothnie) aus Northumberland möchte etwas wissen über die Menschen
a) Julius Sauer
b) Prof. Petersen
c) Max Buchholz
d) Berthold Hellingrath

Dies liegt auf der Ebene des Planes, über alle Personen in lexikalischer Form zu berichten, die mit der Danzig-Philatelie verbunden gewesen sind, also Briefschreiber (wie die Brüder Markowski, Sommerfeld - übrigens hat der Sohn von Herrn Sommerfeld ein Briefmarkengeschäft in Gelsenkirchen - usw., Händler (von Baggo, Ruberg, Seifert), Sammler (Hallmann) und sonstige Mitglieder der Arge. Wer kann dazu etwas beisteuern? Jeder Hinweis ist willkommen. Wer kann speziell über die a-d Genannten Artikel nachweisen? Ohne Zweifel hat hier und da in einem Hauskalender oder in "Unser Danzig" etwas dringestanden, aber wer weiß die laufende Nummer des Kalenders bzw. der Zeitschrift? Mitteilungen bitte an Karl Kniep, Goerdelerstr. 15, D 6200 Wiesbaden.

 

Arge Danzig, Rundschreiben 126, 25. März 1985, Seite 693.


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Added: 25/10/2015
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