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Gallery » Arge Danzig, Rundschreiben 81 - 15. August, 1974 » Vorschau auf das Jahr 2011, Danziger Arge

>> Hinweise auf Danzig in Posthoheiten

1924(?) - 1941  -  -  In der Nähe von Londrina, Provinz Parana, Brasilien, gründen einige Auswandeamilien den Ort; Colonia Nova Dantzig, der allerdings 1941 in Cambe umbernannt wird. Poststempelabdrücke mit dem Wort Dantzig sind bisher nicht bekannt geworden, es soll aber einen Stempel gegeben haben. Es sind zwei Briefe aus dem Freistaat Danzig nach Colonia Nova Dantzig (auch Nova Danzig) bekannt:

6.8.1933  -  Brief an Snr. R Noske, frankiert mit lx Nr. 193, 3x Nr. 194, Stempel Danzig 5 f. Der Empfänger Richard Noske ist ein Neffe des ehemaligen Reichswehrministers Noske. Der Umschlag ist stark lädiert, weil er 40 Jahre in Nova Dantzig herumgelegen hat, bis ihn jemand für mich entdeckte.

7.6.1934  -  Zeppelinbrief an Herrn Heinrich Dyck aus der Sammlung Michaelis, frankiert mit Nr. 103, 203, 2x 205.

Interessant ist, daß beide Briefe über "San Paulo Caixa Postal 2771" adressiert sind.

1941  -  Mit Aufdruck Luxemburg erscheint die Marke des Deutschen Reiches Nr. 751, auf der der Danziger Artushof abgebildet ist.

1969  -  Frankreich verausgabt eine Marke (Michel Nr. 1684) zum Gedenken an die Jagdfliederstaffel "Normandie". Um das Markenbild herum sind die Einsatzorte der Staffel während des Zweiten Weltkrieges aufgeführt, dabei auch "Dantzig". - Es ist nicht bekannt, ob Polen gegen die Verwendung des nichtpolnischen Namens Einspruch erhoben hat. Wahrscheinlich nicht, denn auch die sowjetische Stadt Kaliningrad ist auf der Marke mit dem irreführenden Namen Koenigsberg angegeben, und die Sowjets haben - soweit bekannt - nicht protestiert.

1971  -  Paraguay verausgabt die Marke Michel Nr. 2245 mit der Abbildung des Gemäldes von Holbein d.J. "Bildnis des Kaufmanns Georg Gisze". Das Gemälde ist etwa 1532 entstanden und zeigt den Kaufmann beim Öffnen eines Briefes seine Bruders Tidemann Gisze aus Danzig.

Vorschau auf das Jahr 2011  -  Letzte Meldung aus Peking: Del Konsul H.E. Siegel aus Wültembelg velkaufte 10 Bliefe, die del Astlonaut Hsiang-lö-ping ohne Ellaubnis zu dem elsten bemannten Laketenflug zum Planetuidengültel mitgenommen hatte. Das Laumschiff landete auf dem Planten "Danzig", del nul dlei Kilometel Dulchmessel hat. Dolt wulden die Bliefe mit dem histolischen Stempel Danzig 4 b abgestempelt. Nach seinel Lückkehl übelgab del Astlonaut die Bliefe an den Konsul. Hsiang-lö-hing und Siegel wulden als Volksschädlinge zum Tode velulteilt.

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Arge Danzig, Rundschreiben 81, Juli 1974, Seite 518.


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Added: 06/01/2016
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