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Gallery » Briefmarken Ausstellung, Danzig 1929 » Die Marken des Abstimmungsgebietes Marienwerder

>> Das Postmuseum der Freien Stadt Danzig

schwedischen Postministers Julin. Dieses Bild, von welchem das Original sich in Stockholm befindet, ist aus lauter schwedischen Postmarken hergestellt.

Die Telephon- und Telegraphen- Abteilung umfasst die verschiedenartigen technischen Einrichtungen dieses Gebietes. Eine graphische Darstellung veranschaulicht in recht klarer Weise das europäische Kabelnetz, dessen Dichte in Deutschland die grösste von ganz Europa ist. In Vitrinen sind die verschiedenartigen Kabelformen (Querschnitte von See- und Landkabeln) untergebracht. Auch ein Puginspulenkasten fehlt nicht. Durch diesen werden auf weite Entfernungen die elektrischen Ströme zwecks besserer Verständigung verstärkt.

Zum Schlusse möchte ich hervorheben, dass in ununterbrochener aufopferungsvollster Tätigkeit seitens der Post- und Telegraphenverwaltung die beiden Museumsabteilungen binnen wenigen Jahren eine sehr erfreuliche Entwicklung genommen haben. Mit der Hoffnung auf rasches und glückliches Fortschreiten der weiteren Ausgestaltung des Museums möchte ich auch noch den, Wunsch verbinden, das Postmuseum durch weitere Zuwendungen und Widmungen auszubauen und es zu einer aufklärenden und belehrenden Heimstätte der Allgemeinheit zu machen.

Die Marken des Abstimmungsgebietes Marienwerder
Von Bernhard Vogeler, Danzig - Langfuhr

Das Sammeln der Marken des Abstimmungsgebietes Marienwerder ist für den Sammler eine ungemein interessante und anziehende Beschäftigung. Trotzdem die Abtrennung des Ländchens vom Deutschen Reiche im Gegensatz zu den anderen Abstimmungsländern nur eine sehr kurze Zeit dauerte und nur ein halbes Jahr ungefähr insgesamt betrug, wurde in dieser Sturm- und Drangperiode doch allerhand philatelistisch Bemerkenswertes hervorgebracht. Leider wurde die Freude an den Marken durch falsche und unzutreffende Angaben der Kataloge und durch zahlreiche unerkannt im Handel herumschwirrende gefährliche Fälschungen vielen etwas versalzen. Es gibt natürlich viele Händler, die mit diesen Marken handeln, aber nur äusserst wenige, die von ihnen etwas verstehen. Dieser Aufsatz soll vor allen Dingen der Aufklärung dienen und über die im Handel befindlichen Fälschungen unterrichten.

Ich habe den Aufsatz unterteilt in fünf Abschnitte:
A = die Mailänder Ausgaben
B = die echten Provisorien
C = die Versuchsdrucke
D = die Fehldrucke
E = Fälschungen.

A. Die Mailänder Ausgaben.
Im Volksmunde hat sich der Name „Sargmarke" überall eingebürgert. Die Marken zeigen einen „Friedensengel" mit den Fahnen der interalliierten Kommission in Marienwerder (Frankreich, England, Italien und Japan), der auf einer einem deutschen Sarge durchaus ähnlichen Wahlurne steht. Auf letzterer befinden sich die lateinischen Worte: Populi voluntas (der Wille des Volkes), und der Volksmund kombinierte sehr

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Briefmarken Ausstellung, Danzig 1929, Seite 23.


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Added: 17/02/2016
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