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Gallery » Rundschreiben 243 - 2. Quartal 2014 » Aufdruck- und Stempelfragen

Aufdruck- und Stempelfragen

*-  Einschreiben vom 14.11.1939 ab Danzig 5 ohne Stundenzahlen

Diese beiden Belege lassen die Vermutung zu, dass dieser Stempel - ähnlich dem DANZIG * 1 h - vor allem für Sonderdienste eingesetzt wurde.

*-  Adressierter Umschlag mit Buntfrankatur vom 29.07.1925 ab Danzig 5 (ohne weitere Vermerke)

Offensichtlich war am Arbeitsplatz genug Zeit, um sich solchen Belegen zu widmen. Die eingestellte Stundenzahl 8-9 V lässt einen Blick auf das Zeitfenster für diese Spielereien zu. Es ist leicht nachvollziehbar, dass Belege mit Sonderdiensten erst im Tagesverlauf anfielen. Also war - spekulativ betrachtet - vormittags genügend Zeit und Gelegenheit, aktiv zu werden.

Abschließend möchte ich noch auf 2 Gesichtspunkte hinweisen:
- Es ist auffällig, dass Stempel für Sonderdienste gern für philatelistische Zwecke benutzt wurden, z. B. der Stempel DANZIG – LANGFUHR f, der meist am  Paketschalter eingesetzt war.
- Ich halte für bestimmte Abstempelungen eine Sonderbewertung für bedarfsmäßige Verwendung gerechtfertigt. Gemeint sind insbesondere Belege der Inflationszeit.

Wer hat schon Belege aus dieser Zeit mit den Stempeln DANZIG * 1 r, DANZIG * 1 g, DANZIG * 1 y,  DANZIG * 1 z und DANZIG * 5 e, um nur ein paar markante zu nennen?

Arge Danzig, Rundschreiben 243, Seite 2582.


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Added: 03/06/2014
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