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Gallery » Arge Danzig, Rundschreiben 221 - 4. Quartal 2008 » Ein kurioser Irrläufer, Danzig-Langfuhr

Aufdruck- und Stempelfragen

Ein kurioser Irrläufer.
[Klaus Wolff, Tel. 030-8259294, E-Mail wolffkl@t-online.de]

Das Einschreiben vom Briefmarkenversand Gertrud Riegel aus Danzig-Langfuhr, abgestempelt am 19.6.23, ist an einen Kunden in Schwäbisch Hall (Deutsches Reich) – ohne Straßen- und Hausnummernangabe - adressiert. Das Porto von 180 M setzt sich zusammen aus 100 M für den einfachen Brief plus 80 M Einschreibgebühr (Mi.-Nr. 128 Y + Mi.-Nr. 140 ).
Die Adressangabe erfolgte als 'Hall/Schwäb.', in zwei Zeilen geschrieben. Irrtümlicherweise ging der Brief nicht ins Deutsche Reich, sondern nach Hull in Großbritannien (klingt ähnlich dem 'Hall'). Dort fand man den Herrn natürlich nicht ('Not to be found' – nicht auffindbar) und schickte den Brief am 25.6.23 weiter nach Manchester, warum?, wo er am 26.6.23 eintraf. Auch dort fand man den Adressaten nicht („NE … PAS TROUVÉ“ – nicht gefunden) und schickte den Brief am 27.6.23 (s. Rückseite) an den Absender zurück ('Return to Sender' bzw. 'Retour').
Am 29.6.23 (sehe Rückseite) kam der Brief wieder in Danzig-Langfuhr an, wo er dann an Gertrud Riegel zurückgegeben wurde.

Arge Danzig, Rundschreiben 221, Seite 1841.


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Added: 17/10/2008
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