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so vielen Jahren hingewiesen - Folien, Gase in der Luft (wer Silbermünzen sammelt, weiß darüber Bescheid) - und das genannte Kriterium als Möglichkeit für eine etwaige private Druckmanipulation in der Druckerei Sauer abgelehnt. Immerhin handelte es sich bei dem Prüfobjekt nicht um einen kleinen Fisch.

Herr Dr. Debo, Vorsitzender des Prüferbundes, hat dies Thema noch schärfer kritisiert, indem er die gesamte Farbprüfung im wesentlichen als "Mätzchen" bezeichnete, um billige Massenware der Händlerbestände hochzujubeln und salonfähig zu machen.

In der Tat ist es merkwürdig, bei einer Mindestgebühr von 3 DM pro vorgelegter Marke Danzig Michel-Nr. 81 (81a = -,80 / 81b = 1,20 Katalogwert) vom Prüfer nach a und b signieren zu lassen.

Ein Prunkstück aus der letzten Auktion der Fa. Mohrmann/Hamburg war wohl die Ganzsache, von der es nur ein Stück gibt/geben soll. Noch während die Auktion lief, meldete sich ein mir bisher nicht bekannter Sammler und zeigte eine weitere Karte vor.

Ein großer Teil der Lose (Auflösung der Sammlung unseres früheren Leiters der Arge) ist in den Besitz von Mitgliedern unserer Arge gelangt, und im allgemeinen zu erschwinglichen Preisen. Parallel zu dieser Mohrmann-Auktion bot die Fa. Menke einen Viererblock der Michel-Nr. 47 an (mit Plattenmerkmal Feld 53), auch diese Kostbarkeit ist verkauft worden. - So besteht kein Anlaß, aufgrund der im Jahre 1984 umgesetzten riesigen Mengen an Großen Innendiensten eine preisliche Korrektur vorzunehmen.

Im Infla-Bericht 135 vom September 1984 berichtet Herr Rittmeister über von ihm neu entdeckte Zweikreisstempel, und zwar aus den Jahren des Abschlags 1944 die Abdrucke von DANZIG 3a, 4b, 5n und 6c.

Bitte, melden Sie Neuentdeckungen, Früh- und Spätdaten Herrn Hasselhoff. Alle an die Leitung oder Geschäftsstelle der Arge gerichteten Meldungen werden zwar auch entsprechend lanciert, aber nur in Ausnahmefällen publiziert.

Etwas anderes ist es, wenn ausdrücklich ein konkret umrissenes Problem ansteht, wie beispielsweise die Frage nach den dreieckigen Fristverlängerungsstempeln bei Nachnahmen (nur möglich bei Sendungen innerhalb des Freistaatgebietes oder in dasselbe hinein) oder nach dem neu be-stimmten Luftpoststempel Danzig 5, der in Langfuhr verwendet wurde. Es sind bisher erst zwei Dreieckstempel gemeldet worden und nur insgesamt fünf der Luftpoststempel. Deshalb noch einmal an dieser Stelle die gezielte Nachfrage - wer solche Abdrucke besitzt, bitte Fotokopie oder genaue Beschreibung (mit Daten) an Herrn Karl Knieu, Goerdeler-str. 15, D 6200 Wiesbaden.

Links kanten-länge ca. 40 mm
Oben: Der bisher bekannte Abdruck
Oben: Der gesuchte, (offensichtlich seltene) Abdruck

Wer besitzt bei den Esperantokarten das Plattenmerkmal bei der Bild.- unterschrift "Ollva" statt richtig "Oliva"? Bitte Meldung wie oben.

Die Guldenprovisorien (Pfennigwerte) galten ab 1.11.1923 nach den Portotabellen, wurden aber schon(nach dem Ausgabedatum)am 31.10.1923 verausgabt. Insofern haben am 31.10.1923 vermutlich schon beide Währungen gegolten, Reichsmark und Gulden. Und in der Tat ist jetzt ein Danzig-Brief in die Schweiz aufgetaucht mit Stempeldatum 31.10.1923-. Dies dürfte zu den ganz großen Raritäten gehören. Hat jemand dieses. Datum lose oder auf Brief auf Guldenprovisorien? Meldung wie oben.

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Arge Danzig, Rundschreiben 125,  31.12.1984, Seite 687.


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Added: 23/10/2015
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