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Gallery » Arge Danzig, Rundschreiben 229 - 4. Quartal 2010 » Vom Dominikaner- Markt in Danzig 2010

Brief Danzig Mi. 117- 180 mit Ellepser Stempel

Immerhin wollten 8 Bieter diesen "Brief" erwerben. Der "Glückliche" erhielt diese philatelistisch wertlose Ganzfälschung zu 78,65 Euro zuzüglich Versandkosten. Dass die Marken 6 Tage vor Schalterausgabe abgestempelt sind, störte anscheinend weder Verkäufer noch Käufer.

Vom Dominikaner- Markt in Danzig 2010:
[Ronny van Waardhuizen, Tel. 0032-3-2251616, E-Mail: ronny@danzig.org]

Auch in diesem Jahr besuchten viele interessierte Gäste diesen traditionellen Markt. Die Atmosphäre war ähnlich der der vorigen Jahre, doch wir müssen erkennen, dass das Material, das unsere Interessen befriedigt, immer weniger wird. Etliche Händler kommen nicht mehr nach Danzig, besonders die kleinen Händler, bei denen man immer etwas von Interesse finden konnte - zumindest, wenn man Glück hatte. Natürlich sind noch etliche Händler vertreten, aber das, was sie anbieten, hat unrealistische Preise und ist deshalb schwer verkäuflich. Dadurch gibt es kaum noch neues Material; das teure Zeug bleibt Jahr für Jahr in den Büchern.

Ansichtskarten von akzeptabler Qualität, d. h. farbig, waren kaum zu sehen, sondern nur schwarz-weiße für 70 oder 80 oder 100 Zloty, also bis 25,- Euro. Vorbei ist die Zeit, wo man für weniger als 5 Euro etwas kaufen konnte. Ein Dokument mit einer Steuermarke sollte 400 Zloty kosten. Das sind 100 Euro! Durch solche Preisforderungen bewegt sich das Material nicht und kommt jedes Jahr wieder.

Diejenigen, die mit dem Fisch-Markt vertraut sind, bekamen einen Schock, da der größte Teil dieses Geländes jetzt von einem "Hilton"-Hotel und einem Parkplatz eingenommen wird. Dadurch finden viele Pkw keinen Parkplatz mehr, denn alle Parkplätze sind besetzt, da sie vom Morgen bis zum Abend von den Betreibern der Marktstände genutzt werden. >>

Arge Danzig, Rundschreiben 229, Seite 2104.


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Added: 28/10/2010
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