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Gallery » Rundschreiben 247 - 2. Quartal 2015 » Viererblock MiNr. 37 mit und ohne Aufdruck

>> Die Druckerei Julius Sauer und die Koggemarken
[Martin Jenrich, Tel. 030-9914166, eMail: martin.jenrich@web.de]

Perfekte Durchstiche sind nicht die Regel, sodass bei der Trennung oftmals einzelne Zungen ausgerissen wurden. Darum steht auch im MICHEL-Katalog: „Die Preise gelten für übliche, etwas fehlerhafte Durchstiche, einwandfrei durchstochene Marken verdienen Preisaufschläge!“ Die Druckausführung ist mangelhaft und das Mittelstück oftmals infolge zu starken Farbauftrags verschmiert. Hinzukommt, dass der Druck des Mittelstücks nicht immer passgenau erfolgte, sodass sogen. Mondsicheln entstanden.


  •  einwandfreier Durchstich

  •   mangelhafter  Durchstich

  •   Farbübersättigung

  •  „Mondsichel“


Aber die Danziger waren stolz auf ihre selbstentworfenen Marken und standen an den Postschaltern Schlange, um sie zu kaufen.
Erst zum erneuten Druck der Werte 25, 40 und 80 Pf. am 11.3.1921 (MiNr. 63 – 65) waren die Maschinen vorhanden, um eine Kammzähnung durchführen zu können.

Bis zum Ende der Inflation wurden die Danziger Briefmarken – einschließlich der Dienstund Nachportomarken - in der Druckerei Julius Sauer gedruckt.

Die Abbildungen zur Druckerei Julius Sauer überließ mir freundlicherweise unser Mitglied Giles du Boulay.

Viererblock MiNr. 37 mit und ohne Aufdruck
[Wolfgang Rudolph, Tel. Tel. 030-98115559]

Gemäß Schüler-Handbuch gibt es MiNr. 37 im Paar mit und ohne Aufdruck. Der Danzig-Prüfer G. Gruber hat den Aufdruck als Fälschung gewertet, leider in diesem besonderen Fall ohne nähere Bemerkung.

Kann ein Danzig-Sammler hierzu etwas sagen?

 

Arge Danzig, Rundschreiben 247, 2. Quartal 2015, Seite 2717.


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Added: 04/09/2015
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