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Gallery » Danziger Postgeschichte - Gerhard Schüler » Das brandenburgische und das polnische Postwesen in Danzig

>> 2) Danzig im Netz der Botenposten des Deutschen Ritterordens  und der Hanse

auf 46 km pro Tag gesteigert. 1596 übernimmt der Rat der Stadt Danzig unter der Bezeichnung "Stadtbotenamt" die Aufsicht über das Botenwesen und bestimmt eines seiner Mitglieder zum "Postherrn". Im Jahre 1597 wird der Postkurs Danzig - Breslau eingerichtet. Für diese Verbindung waren regelmäßig 4 Boten tätig, 2 aus Danzig und 2 aus Breslau.

1597 und 1598 wird Gerdt van Eykeren als vereidigter Bote der Stadt Danzig erwähnt. In der "Dantzger Boten Ordnung, Auffgerichtet zwischen Thorenn, Posen und Breslau" von 16o4 (Danziger Stadtbibliothek) wird die Zahl der Postherren auf 3 erhöht (Hans Bitner, Johann. von Achlen, Niclas Schmidt) und eine einmal wöchentliche Postverbindung zwischen Danzig und Breslau festgelegt. Die Gebühr für einen einfachen Brief nach Breslau, Posen oder Thorn betrug 3 polnische Groschen (nach heutigem Geld etwa 55 Pf.). (1 polnischer Groschen = 1 ½ preußische Mark = 30 Groschen = 90 Schilling = 540 Pfennig). Die Schnelligkeit der Postbeförderung betrug etwa 52 km pro Tag.

3) Das brandenburgische und das polnische Postwesen in Danzig

Abb. 5: Titelblatt der ältesten Danziger Postzeitung

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Danziger Postgeschichte, Gerhard Schüler, Seite 9.


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Added: 15/02/2016
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