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Kurt Lange
Nienkemp 5  -  -  4534 Recke
Tel. (05453) 83 17
den 20. Januar 1983

Sehr geehrter Herr Kniep!

Lange Zeit habe ich überlegt, welche Anrede ich heute verwenden soll.
Lieber kann ich nach der Veröffentlichung Ihres Pamphletes gegen Herrn Weise nicht mehr sagen.
Sehr geehrt werden Sie nach Ihrem Verhalten herrn Weise gegenüber von mir auch nicht.
Aber nehmen Sie obige Anrede als Höflichkeitsformel  und Distanzierung!

Aus meinen beiliegenden 3 Bogen können Sie meine Meinung zu den von Ihnen im Rundschreiben kundgetanen herauslesen.
Ich bin enttäuscht von, Ihnen: dass Zie solche offenkundigen Dummheiten begehen. Ich nahm an, dass es für Sie eine Warnung sei, wenn die Weise Forschung urheber. rechtlich geschützt- bei vielen Bibliotheken vorliegt.
Aber nein, in ihrem Hass oder Neid ? (welch Motiv haben Sie?) rennen Sieweiter mit dem Kopf gegen die Wand.
Wenn Herr Schiller noch leben würde, hätte er Sie schon längst in die Schranken gewiesen!
Anstatt sich am grossen Vorbild uSchüler zu orientieren, sich zu disziplinieren, in Gedanken und Handlungen wie er sauber zu bleiben, so sinken Sie ab in einen Stil, der nichts mehr mit dem vorher üblichen zu tun hat.
Es tut mir leid um das Beitragsgeld unserer Mitglieder, welches nun für die vierundeinviertel Seiten Ihrer Angriffe und der drei meiner Entgegnung verschwendet werden müssen.
Denn ich bestehe darauf, dass mir nach Ihrem Artikel Danziger Freimarkenserieu e der eigentlich Generalangriff auf Herrn.Weise und seine Forschung: überschrieben werden müsste . dasselbe Recht eingeräumt wird, eine Gegendarstellung zu veröffentlichen.
Ich bitte Sie dringend, meine Entgegnung ungekürzt  Iind ohne Kommentar im nächet-n Rundbrief abzudrucken. ich hoffe darauf, dass es doch noch Mitglieder gibt, die wie ich an einer sachlichen Diskussion über unser Hobbygebiet Danzig interessiert sind und denen diese ewigen persönlichen Angriffe zum Halse heraubängen.

Dass Sie den Sammler aus Ihrer Nähe den italienischen im Rundschreiben erwähnen, war ebenso eine Dummheit.
Meinen Sie etwa, Herr Weise wäre so dumm, diese Frechheit nicht zu erkennen?

Sie können damit rechnen, dass ich weiterhin die Sache des Herrn Weise vertrete, weil ich nicht zulasse, dass ein sensibler Mensch von einem Reing.seelisch zugrundegerichtet wird.

Ich grüsse Sie, in der Hoffnung, dass Sie verstanden haben dass ich sehr verärgert bin - und ebenso, dass Sie meinen Wunsch erfüllen und meine Entgegnung im nächsten Rund-schreiben abdrucken.

 

Arge Danzig, Rundschreiben 118, Sehr geehrter Herr Kniep!


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Added: 06/12/2015
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